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Leseverstehen Teil 1

Lesen Sie die Überschriften a–j und die Texte 1–5. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

a
Nebenkosten steigen in vielen Städten
b
Umfrage: Worüber sich Nachbarn am meisten ärgern
c
Sperrmüll: Abholung ab April kostenlos
d
Immer mehr Nachbarn streiten vor Gericht
e
Wohnfläche: Unterschiede je nach Alter und Region
f
Neu am Markt: Billige Möbel für kleine Zimmer
g
Buchtipp: Mehr Platz in kleinen Wohnungen
h
Sperrmüll: Gebühren steigen auf 35 Euro
i
Deutschland: Immer mehr Menschen wohnen im Westen
j
Neu: Ratgeber hilft beim Prüfen der Nebenkosten
1

Worüber streiten Nachbarn am häufigsten? Das Institut für Wohnforschung Kassel hat dazu 1.200 Mieterinnen und Mieter befragt. An erster Stelle steht der Lärm, es folgen die Reinigung des Treppenhauses, Grillgerüche auf dem Balkon, Fahrräder im Hausflur und Musik nach 22 Uhr. Nur jeder Zehnte gab an, mit den Menschen im Haus nie Probleme zu haben.

2

„Nebenkosten – Schritt für Schritt“ heißt ein 96-seitiger Ratgeber, den die Verbraucherzentrale gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund herausgebracht hat und der jenen hilft, die ihre Betriebskostenabrechnung selbst kontrollieren wollen. Das Heft erklärt die einzelnen Posten, enthält Musterbriefe für den Widerspruch und eine Übersicht über die wichtigsten Fristen. Der Ratgeber kostet 6,50 Euro und ist in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale beziehungsweise über das Internet zu beziehen.

3

Ausführliche Tipps zum Thema „Wohnen auf wenigen Quadratmetern“ finden Sie in dem gleichnamigen Band der Innenarchitektin Sabine Ehlert. Sie erfahren, wie ein Möbelstück mehrere Aufgaben übernehmen kann und wodurch ein Raum größer wirkt. Für 14,90 Euro erhalten Sie das Buch im Buchhandel oder direkt beim Nordwind Verlag, 24103 Kiel.

4

Jetzt wird das Entsorgen alter Möbel für Haushalte in Bergheim noch ein gutes Stück einfacher. Denn ab 1. April holt die Stadtreinigung Sperrmüll gratis ab; bisher waren dafür 35 Euro zu zahlen. Der neue Service gilt zweimal im Jahr pro Haushalt und für Mengen bis zu vier Kubikmetern, wobei die Abholung mindestens eine Woche vorher angemeldet werden muss – telefonisch oder über das Internet.

5

Menschen zwischen 20 und 29 Jahren haben mit durchschnittlich 35 Quadratmetern besonders wenig Platz, während die Gruppe der über 65-Jährigen mit fast 60 Quadratmetern am großzügigsten wohnt. Dies geht aus der neuesten Erhebung des Statistischen Bundesamtes hervor. Haushalte in Ostdeutschland, so die Untersuchung, verfügen wiederum über etwas weniger Fläche als Haushalte im Westen. Grundsätzlich gelte: Je höher das Einkommen ist, umso größer ist die Wohnung.