DTZ Sprechen Beispiele: Ablauf der mündlichen Prüfung mit Dialog

Level:A2–B1Duration:100 min + ~16 minFee:Covered by BAMF in the courseValidity:UnlimitedFormat:Written + Oral (pairs)

Zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2026 · Mit BAMF, g.a.s.t. und Gesetzestexten geprüft

Auf dieser Seite spielen Sie eine komplette mündliche DTZ-Prüfung durch: Zwei erfundene Teilnehmende stellen sich vor, beschreiben Fotos zum Thema „Der Weg zur Arbeit“ und planen gemeinsam eine Abschiedsfeier. Nach jedem Teil erklären kurze Kommentare, was die Antworten zu B1 macht; danach folgen die Bewertungskriterien, Redemittel für schwierige Momente und ein Übungsplan.

DTZ Sprechen im Überblick

TeilWas passiertZeit (Paar)Punkte (Aufgabe)
Teil 1 A – Über sich sprechenBeide bekommen dasselbe Blatt mit Stichwörtern: Name, Geburtsort, Wohnort, Arbeit/Beruf, Familie, Sprachen. Jede Person spricht etwa eine Minute.ca. 4 Min. für Teil 15
Teil 1 B – Auf Nachfragen reagierenDie Prüferin oder der Prüfer stellt jeder Person eine Nachfrage, z. B. zur Familie oder zur Arbeit.gehört zu Teil 15
Teil 2 A – Über Erfahrungen sprechenJede Person bekommt ein anderes Foto zu einem gemeinsamen Thema und sagt, was sie sieht und welche Situation das Bild zeigt.ca. 6 Min. für Teil 210
Teil 2 B – Auf Nachfragen reagierenFragen zu eigenen Erfahrungen und zum Vergleich mit dem Heimatland; sie werden an das Niveau A2 oder B1 angepasst.gehört zu Teil 210
Teil 3 – Gemeinsam etwas planenBeide bekommen dasselbe Blatt mit einer Situation und Stichpunkten. Sie machen Vorschläge, reagieren aufeinander und einigen sich; die Prüfenden helfen nur, wenn es nötig ist.ca. 6 Min.20

Weitere 50 Punkte gibt es für die Sprache: Aussprache/Intonation 10, Flüssigkeit 10, Korrektheit 15, Wortschatz 15. Die Prüfung dauert für ein Paar etwa 16 Minuten; der Termin ist mit etwa 20 Minuten angesetzt, weil die Prüfenden rund 4 Minuten für die Beratung brauchen. Bei einer ungeraden Zahl von Teilnehmenden gibt es eine kürzere Einzelprüfung.

Warum das Sprechen über Ihr B1 entscheidet

Der DTZ hat drei getrennte Teilergebnisse: Hören/Lesen, Schreiben und Sprechen. Für das Gesamtergebnis B1 brauchen Sie B1 im Sprechen und B1 in mindestens einem der beiden schriftlichen Teile. Ein starkes schriftliches Ergebnis gleicht ein schwaches Sprechen nicht aus.

Die g.a.s.t. begründet das so: Sprechen ist die Schlüsselkompetenz, deshalb muss der Prüfungsteil Sprechen immer das bescheinigte Niveau erreichen. Für A2 gilt dieselbe Logik: Das Gesamtergebnis A2 setzt mindestens A2 im Sprechen und A2 in einem weiteren Teil voraus.

  • 75–100 Punkte im Sprechen: B1
  • 35–74,5 Punkte: A2
  • 0–34,5 Punkte: unter A2
  • Zwei Prüfende bewerten unabhängig voneinander; es zählt der Durchschnitt.

Geplante Änderung: Laut einer dpa-Meldung über einen Entwurf des Bundesinnenministeriums soll ab dem 1. November 2026 für das Gesamtergebnis B1 auch der schwächste Teil (Hören/Lesen oder Schreiben) mindestens A2 erreichen. Die Bedingung für das Sprechen bleibt genau gleich. Stand 20. Oktober 2026 ist der offizielle Text noch nicht veröffentlicht – fragen Sie bei Ihrer Prüfstelle oder Ihrem Kursträger nach.

Musterprüfung Teil 1: sich vorstellen

Die folgende Musterprüfung ist originales Übungsmaterial von Zertifly im DTZ-Format, keine offizielle Prüfungsaufgabe. Samira Haddad und Taras Bondar sind erfunden. Lesen Sie den Dialog laut – am besten zu zweit – und stoppen Sie die Zeit.

Prüferin: Guten Tag, Frau Haddad, guten Tag, Herr Bondar. Wir beginnen mit Teil 1. Auf dem Blatt stehen einige Stichwörter: Name, Geburtsort, Wohnort, Arbeit/Beruf, Familie, Sprachen. Bitte erzählen Sie uns etwas über sich. Frau Haddad, fangen Sie bitte an.

Samira Haddad: Gern. Mein Name ist Samira Haddad, ich bin in Homs in Syrien geboren. Seit vier Jahren wohne ich in Kassel, zusammen mit meinem Mann und unseren zwei Söhnen. Die Jungen sind sieben und zehn und gehen hier in die Grundschule. In Syrien habe ich als Schneiderin gearbeitet. Jetzt arbeite ich drei Tage pro Woche in einer Änderungsschneiderei – das heißt, ich mache Hosen kürzer oder repariere Jacken. Die Arbeit gefällt mir, weil ich viel mit Kunden sprechen muss. So lerne ich jeden Tag neue Wörter. Meine Muttersprache ist Arabisch, ein bisschen Englisch spreche ich auch, und Deutsch lerne ich seit zwei Jahren.

Prüferin: Vielen Dank. Sie sprechen bei der Arbeit viel mit Kunden. Was ist dabei manchmal schwierig?

Samira Haddad: Am Anfang war das Telefon sehr schwierig, weil viele Leute schnell und undeutlich sprechen. Heute frage ich einfach nach, zum Beispiel: „Können Sie das bitte noch einmal sagen?“ Die meisten Kunden sind dann sehr geduldig.

Prüferin: Danke. Herr Bondar, jetzt Sie bitte.

Taras Bondar: Ich heiße Taras Bondar und komme aus der Ukraine, geboren bin ich in Poltawa. Seit zweieinhalb Jahren lebe ich in Vellmar, das ist eine kleine Stadt bei Kassel. Ich bin verheiratet, Kinder haben wir noch nicht. Von Beruf bin ich Elektriker. Im Moment arbeite ich als Helfer bei einer kleinen Elektrofirma, aber ich möchte meine Ausbildung hier anerkennen lassen. Dann kann ich wieder als Elektriker arbeiten. Ich spreche Ukrainisch und Russisch und natürlich Deutsch – noch nicht perfekt, aber jeden Tag ein bisschen besser.

Prüferin: Sie möchten Ihre Ausbildung anerkennen lassen. Was müssen Sie dafür machen?

Taras Bondar: Zuerst muss ich meine Zeugnisse übersetzen lassen. Danach schicke ich alle Papiere an die zuständige Stelle. Mein Chef hat gesagt, dass er mir dabei hilft – das finde ich super.

  • Samira spricht alle sechs Stichwörter an, aber in verbundenen Sätzen: „seit vier Jahren“, „zusammen mit“, „das heißt“, „weil“.
  • Sie verbindet Vergangenheit und Gegenwart („habe … gearbeitet“, „arbeite jetzt“) und begründet eine eigene Meinung – typisch für B1.
  • Ihre Antwort auf die Nachfrage hat drei Sätze: Problem, Lösung, Beispiel. Ein einzelnes „Ja“ gäbe den Prüfenden kaum etwas zu bewerten.
  • Taras nennt einen Plan („ich möchte … anerkennen lassen“). Das führt zu einer natürlichen Nachfrage – und er kann sie ausführlich beantworten.

Musterprüfung Teil 2: Fotos zum Thema „Der Weg zur Arbeit“

Die Fotos sind in eckigen Klammern beschrieben, weil wir sie hier nicht abdrucken können; in der Prüfung sehen Sie nur das Bild. Achten Sie auf die Reihenfolge: erst beschreiben, dann die Situation deuten, dann über sich selbst und das Heimatland sprechen.

Prüferin: Wir kommen zu Teil 2. Das Thema heißt „Der Weg zur Arbeit“. Jeder von Ihnen bekommt ein anderes Foto. Frau Haddad, was sehen Sie auf Ihrem Foto? Was für eine Situation zeigt dieses Bild?

[Foto A: Eine Frau fährt am Morgen im Regen auf einem Radweg. Sie trägt eine Regenjacke und einen Helm, hinten am Fahrrad hängt eine Tasche. Neben dem Radweg stehen viele Autos im Stau.]

Samira Haddad: Auf meinem Foto sehe ich eine Frau auf dem Fahrrad. Es regnet, deshalb trägt sie eine Regenjacke, und sie hat auch einen Helm auf. Hinten am Fahrrad hängt eine Tasche. Ich glaube, es ist früh am Morgen und sie fährt zur Arbeit. Neben ihr stehen viele Autos im Stau. Das Bild zeigt also den Berufsverkehr: Mit dem Fahrrad ist man oft schneller als mit dem Auto, aber bei Regen macht es natürlich weniger Spaß.

Prüferin: Wie kommen Sie selbst zur Arbeit?

Samira Haddad: Meistens fahre ich mit der Straßenbahn, das dauert ungefähr zwanzig Minuten. Im Sommer nehme ich manchmal das Fahrrad. Fahrradfahren habe ich übrigens erst hier in Deutschland gelernt, in einem Kurs für Frauen. Am Anfang hatte ich Angst, aber jetzt fahre ich gern.

Prüferin: Und wie ist das in Syrien? Fahren dort viele Menschen mit dem Fahrrad zur Arbeit?

Samira Haddad: In meiner Stadt fahren nicht so viele Leute Fahrrad, weil es im Sommer sehr heiß ist und es kaum Radwege gibt. Die meisten nehmen einen Minibus. Der ist billig, aber oft sehr voll. Die Radwege hier finde ich deshalb sehr praktisch.

Prüferin: Danke schön. Herr Bondar, was sehen Sie auf Ihrem Foto?

[Foto B: Eine volle S-Bahn am Morgen. Viele Menschen stehen eng nebeneinander, einige schauen auf ihr Handy. Vorne hält sich ein Mann im Anzug fest und schaut auf seine Uhr.]

Taras Bondar: Auf meinem Foto ist eine S-Bahn, und sie ist sehr voll. Die Leute stehen ganz eng, niemand kann sitzen. Viele schauen auf ihr Handy. Vorne steht ein Mann im Anzug und schaut auf die Uhr. Vielleicht hat die Bahn Verspätung und er kommt zu spät ins Büro. Ich denke, das ist der Berufsverkehr am Morgen. Für den Mann ist die Situation stressig, aber für viele Pendler ist das jeden Tag normal.

Prüferin: Fahren Sie auch mit Bus und Bahn zur Arbeit?

Taras Bondar: Nein, zur Arbeit fahre ich mit dem Auto, zusammen mit einem Kollegen, weil wir jeden Tag auf einer anderen Baustelle arbeiten. Er holt mich um sieben Uhr ab. Am Wochenende fahren meine Frau und ich aber oft mit der Straßenbahn in die Stadt. Dann müssen wir keinen Parkplatz suchen.

Prüferin: Wie ist das in der Ukraine?

Taras Bondar: In Poltawa fahren viele Menschen mit dem Obus oder mit kleinen Bussen, den Marschrutkas. Die Tickets sind dort viel billiger als hier. Dafür kommen die Busse in Deutschland pünktlicher – jedenfalls meistens.

  • Beide beginnen mit dem, was sie sehen, und gehen dann zur Situation über („Ich glaube …“, „Vielleicht …“, „Ich denke …“). So beantworten sie beide Fragen der Prüferin.
  • In Teil 2 B erzählen sie aus ihrem eigenen Leben, mit Begründung („weil wir jeden Tag auf einer anderen Baustelle arbeiten“) und einer kleinen Geschichte („Fahrradfahren habe ich erst hier gelernt“).
  • Der Vergleich mit dem Heimatland ist konkret (Preise, Hitze, Minibusse) und kommt ohne pauschale Urteile aus.
  • Ein paar kleine Fehler sind auf B1 normal. Wichtig ist, dass die Antworten verständlich sind und über einzelne Wörter hinausgehen.

Musterprüfung Teil 3: gemeinsam einen Abschied planen

Teil 3 ist ein echtes Gespräch: Beide machen Vorschläge, reagieren und einigen sich. Achten Sie darauf, wie Widerspruch höflich formuliert wird und wie der Plan am Ende zusammengefasst wird.

Prüferin: Und jetzt Teil 3. Sie arbeiten beide im selben Team. Ihre Kollegin, Frau Brandt, geht Ende des Monats in Rente. Sie möchten zusammen eine kleine Abschiedsfeier für sie organisieren. Auf dem Blatt stehen einige Punkte. Bitte planen Sie gemeinsam.

[Aufgabenblatt: Abschied für Frau Brandt – Wann? – Wo? – Essen und Getränke? – Geschenk? – Wer macht was?]

Taras Bondar: Also, wann wollen wir feiern? Ich schlage vor: an ihrem letzten Arbeitstag, direkt nach der Arbeit.

Samira Haddad: Hm, ich weiß nicht. Am letzten Tag hat sie bestimmt viel Stress und möchte noch alles fertig machen. Was hältst du vom Donnerstag davor, in der Mittagspause?

Taras Bondar: Gute Idee, in der Mittagspause können alle kommen. Und wo? In der Kantine ist es immer so laut.

Samira Haddad: Stimmt. Wir könnten den Besprechungsraum im ersten Stock nehmen. Der ist groß genug, und dort gibt es auch einen Kühlschrank.

Taras Bondar: Einverstanden, dann muss jemand den Raum reservieren. Und was machen wir mit dem Essen? Sollen wir etwas bestellen?

Samira Haddad: Bestellen ist ziemlich teuer. Ich finde, jeder kann etwas mitbringen, zum Beispiel einen Salat oder einen Kuchen. Ich backe gern – ich mache einen Kuchen aus meiner Heimat.

Taras Bondar: Super! Dann kümmere ich mich um die Getränke: Saft, Wasser und Kaffee. Und was schenken wir ihr?

Samira Haddad: Frau Brandt liebt ihren Garten, davon erzählt sie immer. Vielleicht einen Gutschein für ein Gartencenter?

Taras Bondar: Das passt gut. Wir sammeln im Team Geld, vielleicht fünf Euro pro Person. Und dazu eine Karte, auf der alle unterschreiben.

Samira Haddad: Die Karte kaufe ich. Kannst du das Geld sammeln und den Raum reservieren?

Taras Bondar: Ja, mache ich. Morgen schreibe ich eine E-Mail an das ganze Team und frage, wer was mitbringt.

Samira Haddad: Prima. Also noch einmal: Donnerstag in der Mittagspause im Besprechungsraum. Jeder bringt etwas zu essen mit, du kümmerst dich um die Getränke, das Geld und den Raum, und ich backe den Kuchen und besorge die Karte.

Prüferin: Vielen Dank, damit ist die Prüfung zu Ende.

  • Alle Punkte auf dem Blatt kommen vor: wann, wo, Essen und Getränke, Geschenk, wer macht was.
  • Vorschläge in verschiedenen Formen: „Ich schlage vor …“, „Was hältst du von …?“, „Wir könnten …“, „Vielleicht …?“
  • Samira widerspricht höflich mit Begründung („Hm, ich weiß nicht. Am letzten Tag hat sie bestimmt viel Stress …“) und bietet sofort eine Alternative an.
  • Beide sprechen ungefähr gleich viel und gehen aufeinander ein. Die Zusammenfassung am Ende zeigt, dass die Aufgabe gelöst ist.

Diese Kommentare sind eine Orientierung anhand der offiziellen Kriterien, keine offizielle Bewertung. In der echten Prüfung bewerten zwei Prüfende jede Person unabhängig voneinander.

Worauf die Prüfenden achten

KriteriumPunkteWas das in der Praxis bedeutet
Aufgabenbewältigung Teil 1 A5Sie sprechen in verbundenen Sätzen über sich und nutzen dabei die Stichwörter.
Aufgabenbewältigung Teil 1 B5Sie verstehen die Nachfrage und antworten mit mehr als einem Satz.
Aufgabenbewältigung Teil 2 A10Sie beschreiben das Foto und sagen, welche Situation es zeigt.
Aufgabenbewältigung Teil 2 B10Sie erzählen von eigenen Erfahrungen und vergleichen mit Ihrem Heimatland.
Aufgabenbewältigung Teil 320Sie machen Vorschläge, gehen auf Ihre Partnerin oder Ihren Partner ein und kommen gemeinsam zu einem Plan.
Aussprache / Intonation10Man versteht Sie gut; ein ausländischer Akzent ist normal.
Flüssigkeit10Sie sprechen ohne lange Pausen und finden nach einer Pause wieder in den Satz.
Korrektheit15Ihre Sätze und Wortformen sind überwiegend richtig.
Wortschatz15Sie haben passende Wörter für Alltagsthemen und können fehlende Wörter umschreiben.

Für die Aufgabenbewältigung gibt es 50 Punkte, für die Sprache weitere 50. Zwei Prüfende bewerten unabhängig, es zählt der Durchschnitt. Die rechte Spalte ist unsere vereinfachte Zusammenfassung, nicht die offizielle Bewertungsskala.

Redemittel für schwierige Momente

RedemittelWann Sie es benutzen
Entschuldigung, können Sie die Frage bitte wiederholen?Sie haben die Frage nicht verstanden.
Ich habe das Wort „…“ nicht verstanden. Was bedeutet das?Ein einzelnes Wort ist unklar.
Meinen Sie …? / Sie meinen also …?Sie prüfen, ob Sie richtig verstanden haben.
Moment, da muss ich kurz überlegen.Sie brauchen ein paar Sekunden Zeit.
Das ist eine gute Frage. Also …Sie beginnen eine Antwort in Ruhe.
Wie sagt man das auf Deutsch? Das ist so ein Ding zum …Ihnen fehlt ein Wort – Sie umschreiben es.
Entschuldigung, ich meine natürlich …Sie korrigieren einen eigenen Fehler.
Nein, besser gesagt: …Sie formulieren etwas neu.
Was meinst du? / Was meinen Sie dazu?Sie beziehen Ihre Partnerin oder Ihren Partner ein (Teil 3).
Das finde ich eine gute Idee, weil …Sie stimmen zu und begründen.
Hm, ich bin nicht sicher. Vielleicht lieber …Sie widersprechen höflich.
Also, wir machen es so: …Sie fassen den Plan zusammen.

Typische Fehler in der mündlichen DTZ-Prüfung

  • Einen auswendig gelernten Text für Teil 1 im Eiltempo aufsagen – und dann die Nachfrage nicht verstehen.
  • In Teil 2 nur Dinge aufzählen („eine Frau, ein Fahrrad, Autos“), ohne zu sagen, welche Situation das Foto zeigt.
  • Teil 2 B mit „ja“ oder „nein“ beantworten, statt von eigenen Erfahrungen und vom Heimatland zu erzählen.
  • Teil 3 als Monolog führen: alles allein entscheiden oder zu jedem Vorschlag nur „ja, gut“ sagen.
  • Schweigen, wenn man etwas nicht versteht. Nachfragen ist besser als raten.
  • Teil 3 ohne Ergebnis beenden: Am Ende sollte klar sein, wer was wann macht.

So üben Sie allein und zu zweit

  • Allein, Teil 1: Schreiben Sie die sechs Stichwörter auf eine Karte, stellen Sie einen Timer auf eine Minute und nehmen Sie sich auf. Hören Sie es danach an: Haben Sie Gründe und Details genannt?
  • Allein, Teil 2: Nehmen Sie ein Alltagsfoto aus Ihrem Handy oder einer Zeitung und üben Sie die Reihenfolge: Was sehe ich? Welche Situation ist das? Wie mache ich das selbst? Wie ist es in meinem Heimatland?
  • Allein, Nachfragen: Schreiben Sie zehn Fragen zu Arbeit, Familie und Alltag und beantworten Sie jede in drei Sätzen.
  • Zu zweit, Teil 3: Denken Sie sich kleine Alltagspläne aus (einen Geburtstag, einen Umzug, einen Elternabend in der Kita), stellen Sie den Timer auf sechs Minuten und tauschen Sie die Rollen: Eine Person schlägt vor, die andere widerspricht höflich.
  • Zu zweit: Üben Sie die Redemittel, bis sie automatisch kommen – vor allem Nachfragen und Zusammenfassen.

Zertifly hat kein DTZ-Modul und keine DTZ-Prüfungssimulation. Was passt: die Simulation telc B1 Sprechen mit einem KI-Prüfungspartner, der live mit Ihnen spricht. Auch sie hat drei Teile, darunter „gemeinsam etwas planen“ – genau die Fertigkeit, die DTZ Teil 3 verlangt: vorschlagen, reagieren, sich einigen. Die anderen Teile unterscheiden sich im Detail vom DTZ.

Offizielle Quellen

Die Prüfungsregeln und Zahlen in diesem Ratgeber wurden anhand der folgenden offiziellen Quellen geprüft.

Weiterführender Ratgeber

Sprechen üben mit einem KI-Prüfungspartner

Zertifly hat kein DTZ-Modul. Trainieren Sie dieselben Fertigkeiten mit der Simulation telc B1 Sprechen: drei Teile inklusive „gemeinsam etwas planen“, mit einem KI-Partner, der live auf Ihre Antworten reagiert.

Häufige Fragen

Kurze Antworten auf Grundlage der offiziellen Regeln

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